07 August 2009

Sommerarbeitsphase des JBO in Prüm mit Konzerten in Eppelborn und Prüm

Sommerarbeitsphase des JBO in Prüm mit Konzerten in Eppelborn und Prüm

Highlights der Bläsersinfonik erwarten die Zuhörer bei zwei großen Sommerkonzerten im westlichen Rheinland-Pfalz: Für die Konzerte am

• Samstag, den 22.08.09 um 19:00h in der Mehrzeckhalle im "Big Eppel" in Eppelborn und
• Sonntag, den 23.08.09 um 17:00h in der Sport- und Kulturhalle in Prüm

konnte diesmal der Gastdirigent Felix Hauswirth gewonnen werden. Er hat ein spanisch- südamerikanisches Programm mit viel Schwung und Rhythmus zusammengestellt; einen unterhaltsamen Abend mit Werken der Komponisten José Suñer Oriola, Luis Serrano Alarcón, Lucidio Quintero Simanca, Victoriano Valenciana Rincón und Menno Bosgra. Zwei Werke werden wieder, nach guter JBO Tradition, Erstaufführungen sein.

Galakonzert des JugendBlasOrchester Rheinland-Pfalz
»iberoamericano«
Als Gastdirigenten konnte das Jugendblasorchester für die anstehenden Konzerte Felix Hauswirth gewinnen. Hauswirth studierte Theorie und Blasorchesterdirigieren am Konservatorium in Luzern. Seit 1985 ist er Professor für Blasorchesterdirektion an der Musikhochschule Basel. Außerdem ist er künstlerischer Leiter des Sinfonischen Jugendblasorchesters Baden-Württemberg und Gründer des Schweizer Jugendblasorchesters.

Samstag, den 22.08.09 um 19:00 Uhr | Einlass: 18:30 Uhr
im Big Eppel, Eppelborn
Eine Veranstaltung des Instrumentalvereins Eppelborn 1902 e.V.
Tickets
Sonntag, den 23.08.09 um 17:00 Uhr | Einlass: 16:30 Uhr
in der Sport- und Kulturhalle, Prüm
Eine Veranstaltung des Musikverein Niederprüm St. Hubertus 1907 e.V.
Tickets
Eintritt: 9,50 € | ermäßigt* 8 € | Kinder unter 10 Jahren frei
*für Schüler / Studenten / Vereine


José Suñer Oriola ( *1964 )
Kammersymphonie No. 1
Lento
Lento – Allegro – Lento
Luis Serrano Alarcón ( *1972 )
Memorias de un hombre de ciudad
Amanecer en la ciudad
Máquinas (y hombres)
10:30 intermezzo
Máquinas
Sueños
Vuelos nocturnos
Amanecer en la ciudad
- Pause -
Lucidio Quintero Simanca ( *1961 )
Sorte
Victoriano Valenciana Rincón ( *1970 )
Suite No. 2 for Band
Cantadoras
Bambuco
Cumbiamba
Pregon

Luis Serrano Alarcóns «Memorias de un hombre de ciudad» (Erinnerungen eines Stadtmenschen) ist das Hauptwerk der Sommerkonzerte. Das Stück beschreibt und kritisiert die Unpersönlichkeit der heutigen Zeit, unsere Lebensroutine, die Arbeit, den Zwang der Agenden, die erhöhte Lebensgeschwindigkeit und wie wir durch Maschinen dominiert werden am Beispiel eines gewöhnlichen Tagesablaufes eines Menschen. Die sieben ineinander gehenden Sätze beginnen mit einer mysteriösen ‹Morgendämmerung in der Stadt› am Anfang eines traurigen und langweiligen Werktages. Die ‹Maschinen (und Menschen)› sind von zwei gewalttätigen Rhythmen dominiert: Das expressive Menschen-Thema zum einen, zum anderen die repetitive Maschinen-Melodie. Ein Intermezzo ‹um halb elf› zeigt die Arbeitspause an, die jedoch bald wieder von den ‹Maschinen› unterbrochen wird. Abends hat der Mensch kurz Zeit innezuhalten und von einem besseren Leben zu träumen. Nach einem ‹nächtlichen Flug› kommt der Zyklus mit einer neuerlichen ‹Morgendämmerung› langsam zu Ende. Die Botschaft ist klar: Das Leben des modernen Menschen ist keine Abfolge von Tagen, sondern ein einziger Tag, der sich endlos wiederholt.

24 März 2009

The Lord of the Rings

Osterarbeitsphase des JBO in Prüm mit Konzerten in Kenn und Irrel

Zwei außergewöhnliche Highlights der Bläsersinfonik erwarten die Zuhörer an Ostern im westlichen Rheinland-Pfalz: Für die Konzerte an

• Ostersonntag, den 12.04.09 um 17:00h in der Mehrzeckhalle in Kenn und
• Ostermontag, den 13.04.09 um 17:00h im Gemeinde- und Bürgerhaus in Irrel

hat der langjährige Dirigent und künstl. Leiter des JugendBlasOrchesters Rheinland-Pfalz, Kunihiro Ochi, rund um das großes Hauptwerk der sinfonischen Bläsermusik von Johan de Meij einen anspruchsvollen und unterhaltsamen Abend mit Werken der Komponisten Menno Bosgra, Frigyes Hidas und Malcom Binney zusammengestellt:

Menno Bosgra
Dublimania
Johann de Meij
Der Herr der Ringe - Symphonie Nr.1
1. Gandalf (Der Zauberer)
2. Lothlórien (Der Elbenwald)
3. Gollum (Sméagol)
4. Eine Wanderung im Dunkeln
5. Hobbits
- Pause -
Frigyes Hidas
Konzert für Saxophon-Quartett
mit orchestereigenen Solisten
Malcolm Binney
Master Humphrey‘s Clock
Vier Charakterbeschreibungen
1. Fagin‘s Ball
2. Nancy Lament
3. Sairey
4. Bozmania

Als erste Komposition stellte der 1953 geborenen holländische Komponisten Johannes Abraham Johan de Meij 1988 gleich eine ganze Symphonie vor: Die Symphonie Nr.1 The Lord of the Rings. Mit der Uraufführung mit dem Groot Harmonieorkest van de Belgische Gidsen unter der Leitung von Norbert Nozy und der Einspielung des Werkes auf CD durch die Koninklijke Militaire Kapel unter Pierre Kuypers erreichte er weltweite Anerkennung. Das technisch und musikalisch anspruchsvolle Werk, das Motive nach Tolkiens Roman Der Herr der Ringe verwendet, erhielt 1989 den renommierten US-amerikanischen Sudler Composition Award.
Das JBO Rheinland-Pfalz hat sich zur Aufgabe gemacht, vorwiegend zeitgenössische Originalliteratur für sinfonisches Blasorchester zu erarbeiten und in Konzerten im In- und Ausland der Öffentlichkeit zu präsentieren. In Trägerschaft des Landesmusikrates fördert das Ensemble begabte Jugendliche aus Rheinland-Pfalz im Bereich der sinfonischen Bläsermusik. In zwei bis drei Arbeitsphasen jährlich treffen sich ca. 70 Musiker und Musikerinnen aus allen Teilen des Landes. Unter Anleitung von erfahrenen Dozenten und Dozentinnen wird das aktuelle Konzertprogramm zuerst in Registerproben erarbeitet, um dann in den Gesamtproben mit dem künstlerischen Leiter den musikalischen Feinschliff zu erhalten. Hierbei sammeln die Musiker und Musikerinnen wertvolle Erfahrung sowohl im Orchesterspiel als auch im kammermusikalischen Bereich.
Eine konsequente Auswahl des Orchesternachwuchses durch regelmäßig stattfindende Probespiele gewährleistet ein hohes musikalisches Niveau. Ein Beleg hierfür sind die vom Publikum begeistert aufgenommenen Konzerttourneen nach Schottland und Süd-Korea. Das Ensemble hat eine Multiplikatorenfunktion in Sachen sinfonischer Bläsermusik in Rheinland-Pfalz und ist stets bemüht, den musikalischen Vereinigungen im Lande mit gutem Beispiel voranzugehen. Exzellente musikalische Voraussetzungen, verbunden mit jugendlichem Enthusiasmus und einem professionell arbeitenden organisatorischen Umfeld machen das Orchester zu einem der besten seiner Art in Deutschland.

01 Dezember 2008

!!Nächster Probespieltermin für Oster Arbeistphase 2009!!

Sonntag den 01.02.2009 für Horn, Posaune, Tuba, Euphonium, Trompete, Oboe, Saxofon und Klarinette im
Hans-Streily-Haus, Stadtkapelle Landau


Wegbeschreibung zum Hans-Streily-Haus der Stadtkapelle Landau
Helmbachstraße 1, 76829 Landau/Pfalz:

Aus Richtung Koblenz kommend auf der A 61 Richtung Ludwigshafen:

- am AK Mutterstadt auf A 65 in Richtung Neustadt
- weiter Richtung Landau bis Abfahrt Landau Zentrum
- an der ersten und zweiten Ampel gerade aus in Richtung Freizeitbad „La Ola“
- an der nächsten Ampel links bis zum Freizeitbad „La Ola“ abbiegen
- hier rechts in die Helmbachstraße (Richtung Möbelhof Bullinger) einbiegen
- nach ca. 300 Meter auf der rechten Seite ist das Hans-Streily-Haus der Stadtkapelle Landau

Aus Richtung Pirmasens kommend auf der B 10 Richtung Landau:

- auf die A 65 in Richtung Karlruhe fahren
- Abfahrt Landau Zentrum
- an der ersten und zweiten Ampel gerade aus in Richtung Freizeitbad „La Ola“
- an der nächsten Ampel links bis zum Freizeitbad „La Ola“ abbiegen
- hier rechts in die Helmbachstraße (Richtung Möbelhof Bullinger) einbiegen
- nach ca. 300 Meter auf der rechten Seite ist das Hans-Streily-Haus der Stadtkapelle Landau

Aus Richtung Kaiserslautern kommend auf der A 6 Richtung Ludwigshafen:

- am AK Frankenthal auf A 61 in Richtung Speyer
- am AK Mutterstadt auf A 65 in Richtung Neustadt
- weiter Richtung Landau bis Abfahrt Landau Zentrum
- an der ersten und zweiten Ampel gerade aus in Richtung Freizeitbad „La Ola“
- an der nächsten Ampel links bis zum Freizeitbad „La Ola“ abbiegen
- hier rechts in die Helmbachstraße (Richtung Möbelhof Bullinger) einbiegen
- nach ca. 300 Meter auf der rechten Seite ist das Hans-Streily-Haus der Stadtkapelle Landau

Aus Richtung Karlsruhe kommend auf der A 65 Richtung Landau:

- Abfahrt Landau Zentrum
- an der ersten Ampel links
- an der nächsten Ampel rechts in Richtung Freizeitbad „La Ola“
- an der kommenden Ampel gerade aus weiter in Richtung Freizeitbad „La Ola“
- an der nächsten Ampel links bis zum Freizeitbad „La Ola“ abbiegen
- hier rechts in die Helmbachstraße (Richtung Möbelhof Bullinger) einbiegen
- nach ca. 300 Meter auf der rechten Seite ist das Hans-Streily-Haus der Stadtkapelle Landau

24 Juli 2008

Sommer AP 2008, Presseecho

Ein herzliches Dankeschön und Gratulation dem JBO und Kunihiro Ochi, zum gelungenen Sommerprogramm in der Morbacher Baldenauhalle mit der Welturaufführung von Bert Appermonts "Theia - Göttin des Lichtes", an Thomas Kuhn, der wieder fachkundig aus dem Orchester heraus moderiert hat, an das erweiterte Orga-Team, das die vielfältigen Aufgaben zunehmend selbstständig meistert und an alle Musiker und sonstige Beteiligten, die zum Gelingen der Arbeitsphase und des Konzertes beigetragen haben.
Dank, Gruß und Begeisterung darf ich auch ausrichten von Louis Karmeyer, Präsident der UGDA, des Luxemburgischen Blasmusikverbandes!
Wir hoffen, alle Musiker sind wieder wohlbehalten zu Hause angekommen und haben musikalische Energie für die Zukunft getankt!! Eine gute erfüllte Zeit bis zur nächsten AP, und immer wieder mal auf unsere Seiten schauen, das lohnt sich!


Trierischer Volksfreund vom 21.07.2008:

Göttliche Klänge im Hunsrück

Sinfonische Blasmusik erster Güte erlebten die Zuhörer des Jugendblasorchesters Rheinland-Pfalz in einem Galakonzert in der Morbacher Baldenauhalle. Musikalischer Höhepunkt war die Welturaufführung von "Theia - Göttin des Lichtes", ein Werk des Belgiers Bert Appermont.



Kunihiro Ochi (rechts) „vertonte“ mit der Göttin „Theia“ den Hunsrück. TV-Foto: Herbert Thormeyer


Morbach. (doth) "Dieses Konzert in Morbach war purer Zufall", erklärte der Vorsitzende des Kreismusikverbandes Bernkastel- Wittlich, Ewald Tonner. Walter Schumacher-Löffler, stellvertretender Geschäftsführer des Landesmusikrates und Betreuer des Jugendblasorchesters, hatte ihn angerufen, weil ein anderer Konzerttermin ausgefallen war.

Dass Morbach einsprang, diese Entscheidung fiel Tonner leicht. Und auch der Spielort, die Baldenauhalle mit ihrer exzellenten Akustik, stand schnell fest. Hier sollte "Theia" Eifel und Hunsrück in göttliches Licht tauchen. Die Auftragskomposition entstand zum des 50-jährigen Bestehens des Kreismusikverbandes.

Düstere Klänge symbolisieren zunächst Dunkelheit. Helle Töne kündigen wie glitzernde Funken den Aufgang des großen Himmelsgestirns an. Und dann kommt sie, die Sonne mit all ihrer majestätischen Pracht und bestrahlt die Eifel.

Wie klingt der Hunsrück? Man glaubt, kleine Bäche und sanfte Hügel zu sehen. Fröhlichkeit und Leichtigkeit breiten sich aus. Pferdehufe sind zu hören: Rhythmus und Geschäftigkeit, so klingt der Hunsrück, während die Mosel groß und träge an den Zuhörern vorbeifloss.

Zwei Dirigenten saßen im Publikum: Franz-Josef Hoffmann und Walter Zens. Ihre Meinung: "Das war absolute Oberstufe. Das sind wirklich klasse Leute." Auch sie erlebten Bilder im Kopf: "Im Hunsrück war mehr Wald als in der Eifel."

Zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang, dass der belgische Komponist Appermont sich seine Informationen über Eifel, Hunsrück und Mosel einzig und allein aus dem Internet besorgte und dann zu komponieren begann.

Auch in den anderen Stücken schuf das Orchester einen bombastischen Klangteppich. Kein Wunder, denn dieser Klangkörper ist nicht so "blechlastig", hat mehr Holz und auch einen Kontrabass und eine Harfe. Mit einem üppigen Schlagwerk wurde der Kampf der Gladiatoren im Stück "Spartakus" von Jan van der Roost greifbar.

Unglaublich zart und weich dagegen klang die "Fantasy on an japanese folk song" von Samuel R. Hazo, ein Stück, das die japanische Heimat des Dirigenten Ochi in Töne umsetzt.

Die Jugendjazzband des Musikgymnasiums Montabaur trat mit ihrem Musikstil in Zwiesprache mit dem Orchester, und zwar mit ebenso höchster Präzision.

Das Publikum dankte für dieses Klangerlebnis mit stehendem Applaus. Die jungen Musiker boten zwei Zugaben.

Extra Jugendblasorchester: Nach Morbach waren 65 junge Musiker gekommen. Alle haben zuvor in Musikvereinen in Rheinland- Pfalz musiziert. Um Orchestermitglied zu werden, müssen die Kinder und Jugendlichen einen Preis bei "Jugend musiziert" gewinnen. Zehn neue Mitglieder werden jedes Jahr aufgenommen. Für viele Talente war das Jugendblasorchester Sprungbrett für ihre Karriere. Für jede Spielzeit studiert das Orchester ein komplett neues Repertoire ein. (doth)

08 Juli 2008

Probenplan Sommer AP 12. - 20. Juli 2008

12.07.(Sa.)
15:00-18:00 Tutti | 19:30-21:00 Tutti
13.07.(So.)
9:00-12:00 Tutti | 15:00-18:00 Tutti | 19:30-21:30 Satzproben
14.07.(Mo.)
Satzproben (6Studen)
Beispiele : 09:00-10:30 | 11:00-12:00 | 15:00-16:30 | 17:00-18:00 | 20:00-21:00
15.07.(Di.)
Satzproben (4Stunden)
+Keyboard
und E-Bass
16:00-18:00 Holz | parallel Band-Probe
19:30-21:30 Blech+Perc.
16.07.(Mi.)
9:00-12:00 Tutti Suite for Jazz Band | 15:00-18:00 Tutti | Bunter Abend
17.07.(Do.)
+Harfe
9:00-12:00 Tutti, Theia, Fantasy, 6.Suite | 15:00-18:00 Tutti | 19:30-21:00 Tutti
18.07.(Fr.)
9:00-12:00 Tutti | 15:00-18:00 Tutti | 19:30-21:00 Tutti
19.07.(Sa.)
9:00-12:00 Tutti | 15:00-18:00 G.P. Korrektur | 19:30-21:00 Korrektur
20.07.(So.)
Etwas ausschlafen und Frühstück ab 9:30 mit Luchpaket schmieren
Abfahrt Schlagzeug 10.30h
Orchesterbus 11:30h
Ankunft Halle Schlagzeuger und LKW 11:45h dann Aufbau
Ankunft Orchesterbus 13:00h, bis 14:15h Aufbau
ab 14:30h Anspielpr. bis 16:30h
ab 16:30h Pause/Catering/Umziehen
18:00h Konzert
ab ca. 20:30h Abbau
ab ca. 22:30 plant das Orchester einen Pizzeriabesuch, läuft über Sascha.

01 Juli 2008

Herbstanfrage 25. - 28.09.08

Dringende Anfrage für die Herbstkonzetreise,
schaut bitte in die Postfächer und informiert Euch gegenseitig.
Info bis morgen Mittag brauchen wir 45 Musiker,
bis jetzt erst 15 Zusagen und 4 Absagen.

08 April 2008

Sommerarbeitsphase 2008

Sommer-Arbeitsphase 2008

12.07. bis 20.07. in der LMA Engers/Neuwied,
Konzert in Moorbach, Baldenauhalle am 20.07.2008

Das JugendBlasOrchester Rheinland-Pfalz
mit der Projektjazzband des Musikgymnasius Montabaur
gastiert am Sonntag den 20.07.2008 um 18:00h
in der Baldenauhalle in Morbach.

künstl.Leitung/Dirigent: Kunihiro Ochi


Programm

Franco Cesarini
Le Cortège du Roi Renaud
1. La porcheronne (Carillon)
2. La marquise empoisonnée (Tango)
3. La maumariée vengée (Samba)
4. La belle engloutie (Berceuse)
5. Le tueur de femmes (Marche)

Samuel R. Hazo
Fantasy on a japanese folk song

Bert Appermont
Theia - Göttin des Lichtes - (Welturaufführung)
1. Sonnenaufgang über den Eifel Bergen
2. Impressionen vom Hunsrück
3. Mondschein über der Mosel

Pause

Jurriaan Andriessen
Suite für Jazz Ensemble und Blasorchester
1. a Bluebird
2. a Ballad
3. a Samba

Rolf Rudin
Lied ohne Worte

Jan van der Roost
Spartacus

08 April 2008

Probespiel Sommer 2008

!!Nächster Probespieltermin!!
14. - 15. Juni 2008

Hans-Streily-Haus, Stadtkapelle Landau


voraussichtlich
Samstag den 14.06. für Klarinette/Baßklarinette und Schlagzeug,
Sonntag den 15.06.2008 für Posaune,Trompete, Euphonium und Oboe.


Wegbeschreibung zum Hans-Streily-Haus der Stadtkapelle Landau
Helmbachstraße 1, 76829 Landau/Pfalz siehe weiter unten im Blog.

15 Februar 2008

Oster AP

Ein herzliches Dankeschön und Gratulation zum 10jährigen mit dem JBO an Kunihiro Ochi, Herrn Prof. Manfred Lindner für seine spritzige, frische Interpretation der deutschen Erstaufführung Martin Ellerbys Konzert für Klarinette und Blasorchester, an Thomas Kuhn, der wieder fachkundig aus dem Orchester heraus moderiert hat, an Florian Brech für prompte Notenverschickung, so sie ihm denn zur Verfügung standen und an alle Musiker und sonstige Beteiligten, die zum Gelingen der Arbeitsphase und der zwei Konzerte beigetragen haben.
Wir hoffen, alle sind wieder wohlbehalten zu Hause angekommen und haben musikalische Energie für die Zukunft getankt!! Eine gute erfüllte Zeit bis zur nächsten AP, und immer wieder mal auf unsere Seiten schaun, das lohnt sich!

Entscheidenden Anteil an der Entwicklung des Klangkörpers trägt Kunihiro Ochi. Er wurde am 14.12.1954 in Tokio/Japan geboren und kam erstmals als Trompeter mit der Orchestermusik in Berührung. Schon mit 16 Jahren dirigierte er das Sinfonieorchester seines Gymnasiums in der Öffentlichkeit, im Programm stand, unter anderem, „die Unvollendete“ von Franz Schubert. 1973 begann er seine musikalische Lauf-bahn als Hornist an der Universität für Musik TOHO-GAKUEN in Tokio, und musizierte dort unter ande-rem mit Persönlichkeiten wie Hideo Saito, Seiji Ozawa und Isaac Stern.

Nach weiterführenden Hornstudien an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main folgte 1983 eine Ausbildung als Kapellmeister an der staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe bei Prof. Wolf-Dieter Hauschild, Prof. Räto Tschupp sowie Prof. Andreas Weiss.
Schon während seiner Studienzeit bewies er seine Fähigkeiten als Dirigent durch zahlreiche Aufnahmen beim HR und SDR sowie Engagements mit in- und ausländischen Profiorchestern, u.a. Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim, Rishon Lezion Sinfonieorchester (Israel) und Orchester-Ensemble Kanazawa (Japan). Von 1991 bis 1994 war OCHI ständiger Gastdirigent bei der Baden-Badener-Philharmonie.
Zwischen 1998 und 2003 leitete er als GMD das „Orchestre d´harmonie de l´électricité de Strasbourg“, mit dem er 2002 beim französischen Nationalwettbewerb den 1. Preis errang, sowie 2003 zu der WASBE (World Association for Symphonic Bands and Ensembles)-11. Weltkonferenz nach Schweden eingeladen wurde.

Mittlerweile ist Kunihiro OCHI Generalmusikdirektor des „JugendBlasOrchesters Rheinland-Pfalz“, dessen Leitung er 1997 übernahm. Unter seiner Führung wird das 75 köpfige Orchester inzwischen zu einem der besten Jugendblasorchester Europas gezählt. Alle in dieser sinfonischen Blasmusikszene engagierten Musiker und organisatorisch Tätigen gratulieren Herrn Ochi zu seinem 10jährigen Jubiläum mit dem JBO-RLP ganz herzlich!

Auch als Dozent für den Fachbereich Orchesterleitung ist Kunihiro OCHI aktiv, seit 1999 ist er ständiger Gastdozent der Dirigentenausbildung beim Landesmusikverband Rheinland-Pfalz. 2004 wurde sein erster Orchesterleitungsworkshop mit dem Hauptthema "Saito-Dirigier-Methode" von der Landesmusikakade-mie Rheinland-Pfalz organisiert.

Besonderer Programmhöhepunk war das „Konzert für Klarinette und Blasorchester” von Martin Ellerby mit dem Solisten Prof. Manfred Lindner, Musikhochschule Essen. Hier die Kritiken der beiden Konzerte Ostern 2008:

Symphonische Welten

Jugendblasorchester Rheinland-Pfalz begeistert bei Galakonzert im Neustadter Saalbau


Es war der Tag der symphonischen Blasmusik und des puren Hörgenusses, der Tag eines rundum begeisterten Publikums, eines grandiosen Orchesters - und vor allem war es der Tag des Kunihiro Ochi. Am Ostermontag gastierte das Jugendblasorchester Rheinland-Pfalz unter Leitung seines japanischen Dirigenten im Neustadter Saal bau zum Galakonzert aus Anlass von Ochis zehnjährigem Dirigentenjubiläum.

Es war auch ein Konzert, auf das vor allem das zahlreich vertretene Fachpublikum lange gewartet hatte. Ein Abend reserviert für die moderne symphonische Blasmusik, ein Musikstil der in Deutschland nur von einer Minderheit gehört, aber von einer großen Zahl von Musikern mit großer Vorliebe gespielt wird. Das Jugendblasorchester Rheinland-Pfalz entführte in symphonische Welten, die (fast) ohne Streicher
auskommen, zu Neuer Musik und zu einer deutschen Erstaufführung, denn Kunihiro Ochi wagte sich an die Interpretation von "Three Revelations from the Lotus Sutra" heran, ein Werk von Alfred Reed, einem der wohl renommiertesten Blasmusikkomponisten unserer Zeit.
Warum sich in Deutschland bislang noch niemand für das Stück erwärmen konnte, wurde schnell klar: Die drei Sätze, die sich mit verschiedenen Aspekten des Buddhismus auseinandersetzen, sind extrem schwere Kost, sowohl für die Ausführenden als auch für die Zuhörer. Wer die Kompositionen von Reed kennt, erkannte dessen typische Klangsprache wieder, den Schwerpunkt legt der Komponist auch bei diesem Stück auf das hohe Holz. Dieses gestaltete den grandiosen Einstieg in den ersten Satz "To Awaken in the Light of the Universe". Schnell wurde deutlich, wie intensiv Ochi mit seinen Musikern gerade dieses Konzertstück vorbereitet hat.

Absolut homogen, technisch extrem hochstehend, dynamisch einfach brillant zelebrierte das Orchester das ungewöhnliche Werk. Der nachfolgende zweite Satz spielt sich wiederum fast komplett im hohen Holz ab. Was gerade die Klarinettisten und Flötisten hier leisteten, stand auf einem außerordentlich hohen Niveau, sucht selbst in der deutschen Blasmusikszene seinesgleichen. Großes Lob verdient auch die überragend arbeitenden erste Oboe, die sich im gesamten Konzertverlauf immer wieder aus der Masse des Orchesters herauslösen konnte, in kleineren und größeren Soli glänzte - mit solchem Potential im Orchester kann Ochi sich verständlicherweise an ganz besondere Musik heranwagen.

Über zehn Jahre ist es ihm gelungen, das Jugendblasorchester Rheinland-Pfalz zu dem überragenden Klangkörper zu formen, der sich am Montagabend im Saalbau präsentierte. Wenn dann aus den Reden zu erfahren war, dass ein solches Vorzeigeorchester unter finanziellen Nöten leiden muss, so stimmt das den Musikbegeisterten mit Faible für die symphonische Blasmusik doch sehr nachdenklich. Auch der Neustadter Thomas Kuhn, Vorsitzender des Organisationskomitees im Orchester und Moderator des Abends, ließ anklingen, mit welchen Problemen das Ensemble zu kämpfen hat, wie sehr es auf die Unterstützung angewiesen ist und welche große Freude es für die Musiker sei, vor einem solch großen Publikum wie im Saalbau zu spielen. Dieses Publikum spendete übrigens seinen Applaus gleich mehrfach im Stehen.

Zweites zentrales Werk - und zugleich ein starker Kontrast zu Reeds Stück - war das "Konzert für Klarinette und Blasorchester", bei dem Manfred Lindner, Professor an den Musikhochschulen von
Detmold und Essen, den Solopart übernommen hatte. Er ist ein profunder Kenner seines Instruments, zwei der Orchestermusiker sind seine Studenten, so kam es zu diesem besonderen Gastspiel. Martin Ellerby, der über sein Konzert gesagt haben soll, es sei sein "Sonnenschein-Werk", hat hier drei Sätze mit hohem Anspruch und einer bestechenden musikalischen Freundlichkeit geschaffen. Stimmt das Stück den Zuhörer an sich schon heiter, unterstrich die Interpretation Lindners diesen Eindruck nochmals nachhaltig. Gut gefiel auch, dass der Professor es schaffte, seinem Schüler, bei einem kleinen Bassklarninetten-Solo mitten im eigenen Vortrag noch anerkennend zuzunicken.

Werke von Philip Sparke (Musik for Festival), Piet Swerts (Martenizza) sowie die fast experimentell zu nennende musikalische Studie "de Tango" von Vincente Moncho, trugen im weiteren Verlauf des Abends dazu bei, das Publikum im Saal bau vom grandiosen Umsetzungsvermögen der Musiker dieses rhein land-pfälzischen Auswahlorchesters zu überzeugen.

Rheinpfalz vom 26.03., Joerg Schifferstein

Zauberhafter Charme

Das Jugendblasorchester in der Philharmonie

Vor zehn Jahren hat der japanische Dirigent Kunihiro Ochi die Leitung des Jugendblasorchesters Rheinland-Pfalz übernommen. Anlässlich des Jubiläums gastierte das Ensemble unter seiner Leitung in Ludwigshafen und brachte die Besucher der Philharmonie aus dem Häuschen vor lauter Begeisterung.

Originale Stücke für sinfonische Blasorchester sind rar. Viele Dirigenten geben deshalb bei emsigen Komponisten Bearbeitungen klassischer Sinfonien in Auftrag. Oh Schreck, oh Graus. Die von progressiven Komponisten geschriebenen Stücke für Blasorchester sind meistenteils jedoch sehr stark der traditionellen Tonalität verpflichtet.

Das Jugendblasorchester kann stolz sein auf seine Fähigkeit, die Zuhörer ins Land der Träume zu locken. In dem Stück "Drei Enthüllungen vom Lotus Sutra" hat sich der Komponist Alfred Reed vom Buddhismus inspirieren lassen. Im ersten Satz "Das Erwachen im Licht des Universums" hörte man schmiegsame Holzbläserklänge, gestopftes Blech beim Säuseln, still wandernde Cluster, aus denen sich geheimnisvolle Glissandi herausschälen. Man erwartet dabei natürlich die Fortsetzung filigraner Klangmuster. Weit gefehlt. Blech und Schlagwerk erstürmen die Bastille der Ohren. Sehr wahrscheinlich handelt es sich um den Kampf der guten Seele mit der bösen Welt. Der letzte Satz "Die Freude über die Schönheit des Friedens" ist verliebt in Fanfaren und herrliches Getöse. Man hatte die Vision, der große Zampano aus dem Film "La Strada" sei auferstanden.

Das Jugendblasorchester wurde 1991 gegründet. Es rekrutiert sich aus jungen Musikern, die sich im Orchester auf ein Studium an Hochschulen vorbereiten. Die Aufnahmeprüfungen sind hart. Nur Hochtalentierte werden übernommen. In den vergangenen Jahren hat sich das Ensemble unter der Leitung Ochis viele internationale Preise erblasen. Bei Wettbewerben werden Stücke wie die in der Philharmonie aufgeführten gerne erhört. Die Juroren sind zwar nicht taub, mögen aber dennoch gelegentlich ordentlichen Radau und rhythmische Umtriebe, um nicht gelangweilt zu werden bei ihren mitunter langwierigen, nervenaufreibenden An- und Abhör-Sitzungen. Je lauter desto kurzweiliger.

Allerdings sollte der Dirigent bei Begleitungen das Klangvolumen gelegentlich etwas drosseln. Manfred Lindner, ein prominenter Klarinettist und Professor an der Essener Folkwang-Hochschule, spielte den Solopart des Klarinettenkonzertes von Martin Ellerby, eines englischen Komponisten, dessen Stücke sehr beliebt sind. Den glanzvollen Ton und die spektakuläre Technik Lindners genoss man lediglich bei leisen Passagen. Vor den fetzigen Zugaben-Hits hatte das Orchester das Jubiläum Ochis mit Philipp Sparkes "Music for Festival" prunkvoll gefeiert. Dieses Stück und Piet Swerts "Martinezza" zu Beginn des Konzertes hatten immerhin den Charme erstaunlicher Originalität.

Rheinpfalz vom 26.03., Gerd Kowa



Achtung, am Wochenende neue Infos zu den JBO Reisen,
dem neuen Bezahlmodus und den Details zur Kommenden AP,
Einladungen kommen dann auch per Mail.
Bis dahin bitte noch nichts überweisen!

24 August 2007

Planung 2008

Oster-Arbeitsphase zum 10jährigen Jubiläum unseres Chefdirigenten:

15.03. bis 24.03.2008 im Jugendgästehaus Speyer

Konzerte:
23./24.03. in Neustadt und Speyer und/oder Ludwigshafen

künstl.Leitung/Dirigent: Kunihiro Ochi

Sommer-Arbeitsphase mit Kanda Konzertreise:

12.07. bis 19.07. in der LMA Engers/Neuwied
21.07. bis 30.07. Konzertreise Ost-Kanada
Wohnen im Uni Gästehaus der McGill Uni, Montreal
Konzerte in Montreal, Quebec, Ottawa, Toronto, Sherebrooke,
Ausflüge an die Küste (Whalewatching und die Niagara Falls).